Am Sonntag spielte unsere 3. Mannschaft auswärts bei Wedau 3 unentschieden 3:3.
Michael Welsing
Wolfgang Klaus‘ Gegner trat nicht an, und so stand es schnell 1:0 für uns.
Markus Hamscher verlor seine Partie und auch Bernd Kieselbach musste sich seinem Gegner geschlagen geben, obwohl er lange Zeit eine bessere Stellung hatte.
Alexander Schmidt und Sascha Grinschgl spielten remis. Einzig Michael Welsing an Brett 1 konnte sein Spiel gewinnen.
Gegen einen stark ersatzgeschwächten Gegner von den SF Brett vor’m Kopp 3, konnte unsere 2. Mannschaft am Wochenende mit 4:2 gewinnen.
Trotz diverser Ersatzspieler machte unser Gegner uns aber das Leben echt schwer.
Thomas Meinert konnte in einer lang ausgeglichenen Stellung einen Bauern gewinnen, diesen Vorteil immer weiter ausbauen und seinen Gegner matt setzen.
Auch Andreas Sauer stand lange Zeit ausgeglichen, konnte sich aber mehr und mehr einen Vorteil erspielen und die Partie gewinnen.
Klaus Grigat spielte gegen den Jüngsten. Nach deutlichem Vorteil für Klaus brachten ihn die unbekümmerten, und teilweise unorthodoxen Züge seines Gegners aus dem Konzept, dass ein Qualitätsverlust und sogar der Verlust der Partie drohte. Er bot Remis an und sein Gegner nahm es an.
Reiner Kuehn fand sich in einem komplizierten Endspiel wieder. Sein Gegner kam in Zeitnot und musste aufgeben.
Maik Wilschinsky spielte eine wilde und spannende Partie, bei der es auf dem Brett lichterloh brannte. Es sah so aus, als könne Maik die Partie gewinnen, aber er konnte den Gewinnzug nicht finden. Da er und sein Gegner sich beide in Zeitnot befanden, einigte man sich auf ein Remis. Hans Althans spielte gegen einen Spieler aus der vierten Mannschaft. Der heute zum dritten Mal eingesetzt wurde, was nicht erlaubt ist und somit war er eigentlich nicht spielberechtigt.
Hans Joachim Althans spielte seinen Gegner eigentlich an die Wand, gewann eine Figur. Dann übersah ein zweizügiges Grundlinienmatt und verlor die Partie.
Ob der Mannschaftskampf eventuell anders gewertet wird ist noch nicht sicher, da von unserem Gegner ein nicht spielberechtigter Spieler eingesetzt wurde.
Unsere stark ersatzgeschwächte 1. Mannschaft kassierte am Wochenende eine verheerende Niederlage in der Verbandsliga gegen die Schachfreunde Gerresheim.
Kai-Uwe Schiffers Gegner bot ein Qualitätsopfer und bekam genügend Gegenspiel, bei dem Kai-Uwe eine Zugwiederholung zum Remis zulassen mußte.
Frank Titzhoff schien auf einem guten Weg zu sein, aber in einem heftigen Schlagabtausch opferte er eine Figur und mußte nach gutem Konter seines Gegners aufgeben.
Dirk Visser verlor am Damenflügel Bauern ohne wirkliches Gegenspiel. Seine Gegnerin gewann auch noch mit einer kleinen Kombination eine Figur, und als sie es über ihre Zeitnotphase schaffte, mußte Dirk kapitulieren.
Jörg Trapp kam mit seinem Königsangriff nicht weiter. Sein Gegner schlug im Zentrum mit einem Qualitätsopfer zurück, und beschädigte Jörgs Stellung nachhaltig. Nach einer Abtauschkombination konnte er den Vormarsch des gegnerischen f-Bauern nicht mehr stoppen.
Wilfried Haverkamp lief bei der slawischen Verteidigung seines Gegners in einen Angriff, übersah eine Fesselung, und konnte sofort aufgeben.
Klaus Grigat verlor in einer unkonventionellen Eröffnung früh einen Bauern, schien aber Angriff auf den lang rochierten König seines Gegners zu haben. Dann geriet seine Dame auf Abwege und ging bei einem Springerabzug verloren.
Maik Wilschinskys d-Bauer drohte verloren zu gehen. Er versuchte mit einem waghalsigen Springermanöver die Partie zu retten, aber sein Gegner fand eine günstige Abwicklung und ließ Maik keine Chance.
Torsten Scharrenbroich bereitete seinem 600 Wertungspunkte stärkeren Gegner ziemliches Kopfzerbrechen. Lange Zeit sah es so aus, als könne Thorsten die Partie unentschieden halten. Im Endspiel ging aber sein isolierter d-Bauer verloren, und da ließ ihm sein Gegner keine Chance mehr.
In der Bezirksliga konnte unsere 2. Mannschaft gegen die favorisierte Mannschaft der SG Duisburg-Nord 1 gewinnen.
Maik Wilschinsky sah in seiner Partie einen Figurenverlust auf sich zukommen und nahm das Remis-Angebot seines Gegners an. Eine spätere Analyse ergab, dass kein Figurenverlust im Raum stand.
Klaus Grigat einigte sich in komplett blockierter Stellung mit seinem Gegner ebenfalls auf ein Remis.
Hans Althans schlug zunächst ein Remis aus, um es dann etwas später in ausgeglichener Stellung selbst anzubieten.
Reiner Kuehn spielte ebenfalls Remis. Die Stellung war sehr kompliziert, keiner der beiden Spieler traute sich diese zu öffnen, also einigte man sich schiedlich friedlich.
Andreas Sauer schlug ein sehr früheres Remis-Angebot seines Gegners aus. Später, In ausgeglichener Stellung und mit einem Blick auf Brett 1 bot er seinem Gegner ein Remis an, und dies dieses wurde prompt angenommen.
Thomas Meinert opferte in ausgeglichener Stellung einen Turm, den sein, sich tapfer wehrender, Gegner nach langem Zögern auch schlug.
Mit einer sehenswerten Kombination an deren Ende ein Matt oder Damenverlust drohte erspielte sich Thomas eine spielentscheidenden Vorteil, worauf hin sein Gegner aufgab.