Auch im SBDU entfällt der Spielbetrieb

Der SBDU schließt sich der Entscheidung des NSV an und stellt bis auf weiteres den Spielbetrieb ein. Dies gilt für Mannschafts- und Einzelmeisterschaften.

Die am 16. März anstehende 9. Runde der Seniorenmeisterschaft entfällt, ein neuer Termin wird noch zu ermitteln sein, hier muss aber zunächst die weitere Entwicklung der Pandemie abgewartet werden.

Ebenfalls entfallen erstmal die folgenden Mannschaftskämpfe:
15. März 2. Mannschaft in der Bezirksliga
22. März 3. Mannschaft in der Bezirksklasse
29. März 1. Mannschaft in der Verbandsliga
12. April 2. Mannschaft in der Bezirksliga

Aussetzung des Spielbetriebes im NSV

Der NSV setzt mit sofortiger Wirkung den Spielbetrieb im Verband bis nach den Osterferien aus. Grund ist, wie in vielen anderen Sportarten auch, die Verbreitung des Corona-Virus.
Die Mannschaftsmeisterschaften beginnen frühestens am 26.04., hier wird die weitere Entwicklung abgewartet. Die Einzelmeisterschaft des NSV fällt ersatzlos aus.
Der NSV empfiehlt allen angeschlossenen Bezirken, sich dieser Empfehlung anzuschließen. Im Laufe des Tages wird im SBDU entschieden, wie es weiter geht, es ist davon auszugehen, dass der anstehende Spieltag der Bezirksliga am Sonntag, den 15. März nicht stattfinden wird, ebenso wird, sehr wahrscheinlich, auch am Montag, den 16. März nicht die letzte Runde der Bezirksseniorenmeisterschaft stattfinden. Sobald die Entscheidung feststeht, werden wir darüber informieren.

Die komplette Stellungnahme des NSV findet Ihr hier: NSV Stellungnahme

Vereinsmeisterschaft 2020 – Runde 3

Torsten Scharrenbroich liegt weiter mit 3 (aus 3) in Führung, auch wenn er in dieser Runde den Punkt (gegen Alexander Schmidt²) kampflos erhielt. Auch Peter Kubitza gewann seine Nachholpartie aus Runde 2 gegen Alexander Schmidt² kampflos.
Wilfried Haverkamp griff gegen Jannis Buchsteiner zum Englund-Gambit (1.d4 e5?!). Jannis lehnte ab, verlor schnell seinen d-Bauern, durch den Fehlzug seiner Dame einen Turm (Springergabel auf c2) und mußte aufgeben, als ein mehrzügiges Matt drohte.
Thomas Meinert baute gegen Peter Kubitza eine Druckstellung auf (Dame und Turm in der d-Linie gegen den rückständigen d-Bauern). Peter konnte sich aber aus der bedrängten Lage mit einem Bauernopfer befreien, ergriff seinerseits die Initiative und stellte Thomas vor ernste Probleme, die genaues Spiel erforderten. Als Thomas einen zweiten Bauern gewann, machte er die Sache klar.
Der Zwischenstand nach der dritten Runde:
1.     Torsten Scharrenbroich  3
2./3. Thomas Meinert                  2,5
Wilfried Haverkamp
4.      Peter Kubitza                      1
5./6. Jannis Buchsteiner             0
Alexander Schmidt²                   0
Die Entscheidung wird in den beiden Schlußrunden fallen, in denen Torsten gegen seine beiden Verfolger – erst Thomas, dann Wilfried – antreten muß.

Erste mit 5:3-Sieg gegen Vonkeln auf Platz 3

Alexander lief mit seinem geschlossenen Sizilianer in einen scharfen Königsangriff. Sein Gegner brachte ihn mit einem Läuferopfer in Bedrängnis, fand aber keine rechte Fortsetzung seines Angriffs und griff zu einem Dauerschach mit seiner Dame: Remis!
Thomas schlug mit einem Angriff aus dem Lehrbuch (Ld3xh7+) in die Königsstellung seines Gegners ein, brachte ihn immer mehr in Bedrängnis, wickelte in ein total gewonnenes Läuferendspiel (4 Mehrbauern!) ab und brachte uns mit 0:1 in Führung.
Jörg hatte sich sehr gut zuhause auf den gegnerischen Spielplan vorbereitet und ließ ihn nicht in sein Spiel kommen. Beide Stellungen hatten keine Schwächen, und das Damen-Läufer-Endspiel war klar remis.
Hans glich in der französischen Abtauschvariante leicht aus und nahm das Remisangebot seines Gegners an, obwohl er ihn noch eine Weile hätte ‘quälen’ können (sein guter schwarzfeldriger Läufer gegen einen ‘Großbauern’ Le3). Er sicherte damit aber den zu diesem Zeitpunkt absehbaren Mannschaftssieg.
Carsten spielte zunächst seinen Gegner an die Wand und gewann die Qualität. Aber er fand keine rechte Handhabe gegen die ‘Igelstellung’ seines Gegners und mußte sich mit einem Remis zufrieden geben.
Dann kam leider ein Rückschlag: Frank verlor in der Tarrasch-Verteidigung die Qualität. Sein Gegner blockte alle Versuche auf Gegenspiel ab und zwang ihn zur Aufgabe.
Glücklicherweise sah es an den beiden unteren Brettern sehr gut für uns aus:
Wilfried erhielt in seiner Caro-Kann-Verteidung zwei verbundene Mittelbauern gegen einen isolierten Randbauern des Gegners, der zu passiv spielte und gegen die vorrückenden Bauern keine Handhabe fand. Damit gingen wir wieder 1:2 (bei vier Remisen) in Führung.
Andreas machte ‘den Sack zu’, mit einer sehenswerten Angriffspartie (eine Art königsindischer Vier-Bauern-Angriff). Sein Gegner geriet mehr und mehr in Bedrängnis, verlor erst die Qualität, dann ‘Haus und Hof’ und wurde schließlich Matt gesetzt.
Endstand: 3:5 für uns und damit Tabellenplatz 3. In der vorletzten Runde erwarten wir am 29.03.2020 die Gäste aus Uedem und hätten in der Schlußrunde gegen die zur Zeit zweitplazierten Rheydter noch eine klitzekleine Chance auf den Gruppensieg. Dazu bedarf es aber massiver Mithilfe des Tabellenführers Erkrath, gegen den wir in Unterzahl (zwei Bretter kampflos) 5:3 verloren hatten.